Methode

Systemische Therapie in Wien

Systemische Therapie ist ein in Österreich gesetzlich anerkanntes Psychotherapieverfahren. Sie geht davon aus, dass Probleme in Beziehungen und Lebenskontexten entstehen – und genau dort auch am wirksamsten verändert werden können. Gearbeitet wird lösungsorientiert, an konkreten nächsten Schritten. So arbeite ich in meiner Praxis in der Kolingasse, 1090 Wien.

Was „systemisch“ konkret bedeutet

Kaum ein Problem existiert im luftleeren Raum: Schlaflosigkeit hängt mit dem Konflikt im Job zusammen, die Gereiztheit mit der Trennung, der Rückzug mit Erwartungen, die niemand ausgesprochen hat. Systemische Therapie nimmt genau diese Zusammenhänge ernst. Statt zu fragen „Was stimmt mit mir nicht?“, fragen wir: In welchen Situationen tritt das Problem auf, wer und was ist beteiligt, was hält es aufrecht – und an welcher Stelle lässt es sich am wirksamsten verändern?

Lösungsorientiert heißt dabei nicht, Schwieriges zu überspringen. Es heißt: Wir richten die Aufmerksamkeit auf das, was Ihnen trotz allem gelingt, und bauen von dort aus weiter – Veränderung soll im Alltag ankommen, nicht in der Analyse stecken bleiben.

Wie eine Einheit abläuft

Eine Einheit dauert 50 Minuten. Wir arbeiten an konkreten Situationen aus Ihrem Alltag: Was ist diese Woche passiert, was steht an, was soll beim nächsten Mal anders laufen? Dazu gehören typische systemische Werkzeuge – zirkuläre Fragen, die Perspektiven anderer Beteiligter einbeziehen, Skalenfragen, die Fortschritt messbar machen, und klar formulierte Ziele, die wir regelmäßig überprüfen. So bleibt für Sie jederzeit überprüfbar, ob die Arbeit ihren Zweck erfüllt. Details zu Kosten und Organisation finden Sie unter Ablauf & Kosten.

Wofür sich die Methode besonders eignet

Systemische Therapie ist breit einsetzbar – besonders stark ist sie dort, wo sich das Umfeld nicht wegdenken lässt. In meiner Praxis sind das vor allem:

Anerkennung in Österreich

Psychotherapie ist in Österreich gesetzlich geregelt; Systemische Therapie zählt zu den anerkannten methodischen Zugängen. Meine Eintragung als Psychotherapeut mit Fachrichtung Systemische Therapie finden Sie im Impressum; unabhängige Informationen zur Psychotherapie bietet das öffentliche Gesundheitsportal gesundheit.gv.at.

Häufige Fragen zur Systemischen Therapie

Ist Systemische Therapie in Österreich anerkannt?

Ja. Systemische Therapie ist eine der in Österreich gesetzlich anerkannten psychotherapeutischen Methoden. Das bedeutet auch: Bei krankheitswertiger Diagnose gelten dieselben Zuschussregeln der Krankenkassen (ÖGK, SVS, BVAEB) wie bei jeder anderen anerkannten Methode.

Muss meine Familie oder Partnerin mitkommen?

Nein. Systemisch beschreibt die Denkweise, nicht das Setting: Ich arbeite im Einzelsetting mit Ihnen allein. Ihre Beziehungen, Ihre Familie und Ihr Arbeitsumfeld kommen als Perspektive ins Gespräch – die Personen selbst müssen dafür nicht anwesend sein.

Wie unterscheidet sich Systemische Therapie von anderen Methoden?

Jede anerkannte Methode hat einen eigenen Schwerpunkt. Charakteristisch für die systemische Arbeit ist der Blick auf Zusammenhänge und vorhandene Ressourcen: Probleme werden in den Beziehungen und Kontexten betrachtet, in denen sie entstehen, und die Arbeit richtet sich auf konkrete, überprüfbare nächste Schritte. Welche Methode für Sie passt, ist auch eine Frage der persönlichen Passung – das Erstgespräch ist da ein guter Prüfstein.

Für welche Anliegen eignet sich Systemische Therapie?

Für ein breites Spektrum – besonders dort, wo sich das Umfeld nicht wegdenken lässt: Trennung und Scheidung, Arbeitsdruck und Burnout, Lebenskrisen und Umbrüche, aber auch Angststörungen und Depressionen. In meiner Praxis in Wien sind das zugleich die Schwerpunkte.

Fachliche Verantwortung: Gregor Steiner, Psychotherapeut (Fachrichtung Systemische Therapie) · Stand: Juli 2026

Passt die Methode zu Ihrem Anliegen?

Das klären wir am schnellsten im Erstgespräch – oder vorab in einem kostenlosen, kurzen Kennenlerntelefonat. Termin direkt online wählen.

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